THERAPIEFORMEN
BINDEGEWEBSMASSAGE
VERFÜGT ÜBER EINE EINZIGARTIGE BIOSTIMULATIVE WIRKUNG
Prinzip:
Die Bindegewebsmassage beruht auf der Annahme, dass Funktionsstörungen innerer Organe oder des Bewegungsapparates zu veränderten Spannungen im Bindegewebe führen. Diese Veränderungen (z. B. Verhärtungen, Verschiebungen oder Schmerzen) lassen sich über die Haut ertasten und behandeln.
Ablauf:
Der Therapeut tastet zunächst das Gewebe ab und sucht nach verklebten oder verhärteten Zonen.
Mit gezielten, ziehenden Strichen (meist ohne Öl!) werden diese Bereiche behandelt.
Dabei kann es zu einem Zieh- oder Brenngefühl kommen – das ist typisch und zeigt, dass das Gewebe reagiert.
Die Massage erfolgt systematisch in bestimmten Zonen, die mit inneren Organen in Verbindung stehen (sogenannte „Head’sche Zonen“).
Wirkungen:
- Verbesserung der Durchblutung
- Lösen von Verklebungen im Bindegewebe
- Regulierung des vegetativen Nervensystems (z. B. Beruhigung bei Stress, Anregung bei Erschöpfung)
- Reflektorische Wirkung auf innere Organe (z. B. Magen, Leber, Niere, Darm)
- Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit
Anwendungsgebiete:
- Chronische Muskelverspannungen und Rückenschmerzen
- Verdauungsprobleme (funktionelle Störungen)
- Durchblutungsstörungen
- Vegetative Dysregulationen (z. B. Migräne, Schlafstörungen)
- Narben- und Verklebungsbehandlungen
